Über Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen & Infos für Eltern
An vielen allgemeinbildenen Schulen spielt der Musikunterricht leider eine sehr untergeordnete Rolle. Und obwohl es inzwischen wissenschaftlich belegt ist, dass das Musizieren die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Kinder erhöht und somit die Ergebisse in den anderen Schulfächern verbessern kann, ist die Politik bestenfalls bemüht, stellt aber nach wie vor viel zu geringe Mittel zur Verfügung.


Modelle wie "JEKI" = "Jedem Kind ein Instrument" können Anregungen schaffen und der musikalische Einstieg sein, reichen aber für richtiges Musizieren dauerhaft nicht aus. Eine solide musikalische Ausbildung der Kinder bleibt daher meistens die "Privatangelegenheit" von verantwortungsbewußten Eltern. Auch wenn die schulischen Belastungen gestiegen sind und die Schulzeiten an einigen Tagen in den Nachmittag hineinreichen, sollten daraus nicht falsche Schlüsse gezogen und falsche Entscheidungen getroffen werden.
Ein bisschen musikalischer Gruppenunterricht mit 4 und mehr Schülern pro Woche genügt nicht! Man tut seinem Kind und sich keinen Gefallen, wenn man aus Zeitgründen oder wegen der vielen sonstigen Aktivitäten ausgerechnet das Musizieren sein lässt! Wenn Kinder mal wieder keine Lust zum Üben haben, so ist das weit verbreitet. Lassen Sie sich davon nicht entmutigen, denn meistens kommt die Lust irgendwann wieder.
Die wenigsten Kinder üben unaufgefordert von alleine! Musizieren ist u.a. emotional bereichernd und ein enormes "Hirntraining", wenn man bedenkt, was allein schon an Koordination und Feinmotorik abverlangt wird. Sorgen bitte auch Sie dafür, dass auch Ihr Kind eine vernünftige musikalische Grundausbildung erhält!
